“Land Brandenburg und Karg-Stiftung vereinbaren nachhaltige Kooperation bei der Hochbegabtenförderung” (11.03.2009).
Super und endlich passiert was. So mein Gedanke.
Da die Infos recht dürftig waren, habe ich mich sowohl bei der Karg-Stiftung als auch beim LISUM erkundigt, welchen genauen Inhalt und welche Meilensteinplanung dieses Projekt umfasst. (Sensibilisierung der Lehrer und Erzieher für dieses Thema, Schulung und Stärkung der diagnostischen Fähigkeiten von Lehrern und Erziehern)
Ob dazu auch die Ableitung von Folgemaßnahmen nach Identifizierubg beinhaltet sind, blieb leider offen.
Nun sind die ersten Lehrer und Erzieher durch die Karg-Stiftung ausgebildet worden. Zeit beim LISUM nachzufragen, wie der aktuelle Stand ist und ob es auch schon ein Feedback der Ausgebildeten gibt.
Als Antwort erhielt ich, dass ich mich vertrauensvoll an meinen zuständigen Beratungsstützpunkt für Begabtenförderung wenden solle. Das hab ich dann auch getan. Um aber ein Gesamtbild für Brandenburg zu bekommen, hab ich eine Bitte an die Brandenburger. Könnt ihr euch bei eurem Beratungsstützpunkt mal nach dem Erfolg und dem Feedback der Impuls-Kreise (Arbeitstitel in Brandenburg) erkundigen??
Mich würde wirklich interessieren, wieviel an diesen Veranstaltungen teilnehmen? Ob es stockt, oder in die richtige Richtung geht.
Als Konsequenz aus den Antworten, müsste man ggf. die Forderungen der DGhK präzisieren.
Würd mich riesig über Infos freuen.
17. November 2009
Nachdem meine Wunden verheilt sind (Wink mit dem Zaunpfahl an alle Brandenburger! Stefan Hintz 11.09.2009)
, habe ich hier auch etwas, was vieleicht von allgemeinem Interesse ist.
Immer auf der Suche nach Möglichkeiten Begabte und Hochbegabte in diesem Land ihren Möglichkeiten entsprechend zu fördern, bin ich auf die Telekom Stiftung gestoßen.
Diese beschäftigt sich zwar nicht direkt mit Hochbegabung, aber die Ansätze die sie vertreten würden einige Probleme, die wir kennen (Erkennung, binnendifferenzierte Förderung, Underarchievment) minimieren.
“Zukunftsenergie Bildung.
Die gemeinnützige Deutsche Telekom Stiftung engagiert sich für eine Verbesserung der Bildung in den MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik). Sie arbeitet dabei entlang der Bildungskette und setzt sich gleichermaßen für die Basis- wie die Spitzenförderung ein. Unter dem Motto „Früh übt sich…“ kümmert sich die Stiftung um die Bildung und Erziehung in Kindertageseinrichtungen und Grundschulen. „Begeisterung macht Schule“ ist die Überschrift für die Projekte an weiterführenden Schulen und gemeinsam mit den Hochschulen will die Telekom-Stiftung „Bildung auf die Spitze treiben“. Zu einer umfassenden Allgemeinbildung in einer vernetzten Wissens- und Informationsgesellschaft gehört aber auch ein besseres Verständnis der Menschen für Forschung, Technologie und Innovation. Wie spannend Wissenschaft sein kann oder wie wichtig Innovationen für die Zukunft sind, zeigt der vierte Programmbereich „Innovation“. Unter der Überschrift „Neues wagen“ soll das öffentliche Bewusstsein und Interesse für diese Themen geweckt, Vorbehalte abgebaut und der Dialog mit Politik und Öffentlichkeit gefördert werden.”
(Quelle:http://www.telekom-stiftung.de/dtag/cms/content/Telekom-Stiftung/de/407658)
Es geht dort nicht nur um die Beschäftigung der Kinder, sondern auch um Aus- und Weiterbildung von Erziehern und Lehrern.
Interesannte Projekte wie: www.mathematik-anders-machen.de geht es um den Spaß an der Mathematik, wie krieg ich ihn zu Schülern transportiert, neue, andere Methoden, Methoden für die Differenzierung um entsprechend des Leistungsnieveaus den Spaß für alle zu garantieren.
Also mein Tipp: http://www.telekom-stiftung.de
Mal anschauen, lesen und überlegen, ob man es jemandem erzählen sollte und/oder ob man von den Angeboten gebrauch macht.
Ich gehe jedenfalls hier im Landkreis Oder Spree nicht ohne Infos dieser Stiftung spazieren. Und in jedem Gespräch mit KiTas oder Grundschulen oder Schulpsychologen oder Schulamt oder Bgabtenberatungsstützpunkt erwähne ich diese Projekte regelmäßig.
Schließen möchte ich meinen ersten Eintrag mit einem Teil eines Zitats des Pressesprechers des AFVD Hr.Piewarz , der auch hier Gültigkeit hat:
“Es bedarf des beharrlichen kommunikativen Bohrens dicker Bretter”
6. November 2009